2008-04-03
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Abgeschieden und eingelagert
04/2008 | Industriemagazin | S. 52-54
Klimawandel. Die CO2-Trennung und -Speicherung gilt als Brückentechnologie in eine umweltfreundlichere Energieversorgung. Hiesige Energieversorger beteiligen sich bereits an internationalen Projekten.
Eingekauft in Kanada. Auch die OMV hat über den Tellerrand geschaut und sich im Oktober vergangenen Jahres an einem groß angelegten Forschungsprojekt in Kanada beteiligt. In Weyburn, unweit der US-Grenze, wird noch bis 2009 die CO2-Injektion und Einlagerung in einem ausgeförderten Ölfeld untersucht. Ziel des Projektes ist es, ein solides Rahmenwerk zu schaffen, um den weltweiten Einsatz der Technologie zu ermöglichen. An dem 80-Millionen-Dollar-Projekt sind neben kanadischen und amerikanischen Ministerien zahlreiche internationale Konzerne wie Shell, Chevron und Schlumberger beteiligt. Wir zahlen einen finanziellen Beitrag und haben dafür Zugang zu den Forschungsergebnissen, sagt Reinhart Samhaber, Geschäftsführer der Austria Exploration & Production GmbH. Das Projekt ist vor allem deshalb interessant, weil durch das Einpressen von CO2 die Ölausbeute erhöht und durch das spätere Einlagern die Umwelt (vorerst) nicht belastet wird.
Darüber hinaus läuft im Rahmen des OMV Future Energy Fund eine Vorstudie über die Umsetzbarkeit eines CO2-freien Kraftwerksprojektes in Österreich. Hierbei würde das bei der Stromproduktion erzeugte Treibhausgas in tief unter der Erdoberfläche befindliche Schichten verpresst. Das hätte den Vorteil, dass man Strom nahezu ohne CO2-Emissionen erzeugen könnte.
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Quelle: Das Österreichische Industriemagazin
Abgeschieden und eingelagert

